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Produktbeschreibungen

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Das Gesamtwerk von Jah Wobble steht in keinem Verhältnis zum Bekanntheitsgrad des in London geborenen Engländers. John Wardle, wie er bürgerlich heißt, spielte Bass bei Public Image Limited, arbeitete mit Holger Czukay und Jaki Liebezeit (beide Can), Björk, Primal Scream, The Orb oder Bill Laswell. Seit Jah Wobble PIL 1980 verlassen hat, kurz vorher aber noch maßgeblich an der legendären Metal Box beteiligt war, treibt er rastlos aber nie ratlos zwischen den Eckpunkten Punk, Weltmusik, Dub und Stockhausen umher. Diese ungewöhnliche Vielseitigkeit und ein gewaltiger Ausstoß an Alben aber haben sowohl den Überblick über sein Schaffen als auch den Aufstieg aus dem Underground wie Bleigewichte verhindert.

English Roots Music, erschienen auf dem von Wobble 1997 gegründeten Label 30 Hertz, wird daran wohl leider nichts ändern, und das ist einmal mehr beklagenswert, denn die Platte ist eine spannende Zeitreise zwischen Historie und Moderne. Alleine ist Jah Wobble nicht angetreten, zu seinen Invaders Of The Heart gehören diesmal: Jean-Pierre Rasle, ein langjähriger Weggefährte und Virtuose auf altertümlichen Instrumenten wie Dudelsack, Krummhorn oder Flöten. Weiter dabei sind Liz Carter mit ihrer hinreißenden Stimme und Chris Cookson. Der Gitarrist und Hersteller von Loops ist bis dato auffällig bei HipHop-Produktionen von ODB, Timbaland, Mack10 oder Too Short geworden.

Das Quartett ist so bunt wie die Klangfarben auf English Roots Music, wobei der Titel irreführend klingt. Vier Tracks stammen aus der Feder von Wobble und Cookson und oszillieren zwischen Orient und Okzident, zwischen Weltmusik und wuchtigem Dub. Das Pendant bilden die britischen Folk-Songs, die von 1969 bis auf das 15. Jahrhundert zurück gehen. Mal werden sie komplett in Dub-Regionen umgeleitet wie "Cannily Cannily" oder "Blacksmith", mal erfahren sie moderate Modifikationen wie "Banks Of The Primrose" oder scheinen die Jahre unbeschadet überlebt zu haben ("Unique Grave"). Immer präsent ist das Bassspiel von Jah Wobble, am schönsten aber ist English Roots Music, wenn Liz Carter in den Vordergrund tritt und Rasle in seine merkwürdigen Instrumente bläst. --Sven Niechziol

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